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Aquarium-Beleuchtung
berechnen

Wie viele Lumen braucht dein Becken wirklich? Volumen und Pflanzen-Anspruch eingeben — der Rechner liefert den Zielbereich und prüft, ob deine aktuelle Lampe reicht. Komplett im Browser, keine Daten werden gespeichert.

Liter
Lumen
Faustregel: Lumen = Volumen × lm/Liter
Anspruchslos 20–35 lm/L, mittel 35–50 lm/L, anspruchsvoll 50–70 lm/L. Kennst du dein Nettovolumen nicht? Erst Volumen berechnen →

Lumen pro Liter: die einzige Faustregel, die du brauchst

Vergiss die alten Watt-Regeln aus dem Baumarkt-Zeitalter. Seit LED zählt nur noch der Lichtstrom — und der wird in Lumen gemessen. Die Faustregel ist simpel: Nettovolumen mal Lumen-Bedarf deiner Pflanzen. Genau das rechnet das Tool oben.

Pflanzen-AnspruchLumen pro LiterTypische Pflanzen
Anspruchslos20–35 lm/LAnubias, Javafarn, Moose, Cryptocorynen
Mittel35–50 lm/LVallisnerien, Hygrophila, Amazonas-Schwertpflanze
Anspruchsvoll50–70 lm/LBodendecker, Rotpflanzen, Cuba-Perlkraut

Der Haken an der dritten Zeile: Viel Licht funktioniert nur mit CO₂-Düngung. Licht ist der Motor der Photosynthese — drehst du ihn hoch, ohne Sprit nachzufüllen, freuen sich nur die Algen. Prüfe deinen CO₂-Gehalt im CO₂-Rechner, bevor du eine stärkere Lampe kaufst. Welche Anlage sich lohnt, steht im CO₂-Anlagen-Ratgeber.

Watt sagt nichts über die Helligkeit

Eine alte T8-Röhre holt aus einem Watt rund 60–80 Lumen, eine moderne Aquarien-LED schafft 80–100 lm/W und mehr. Zwei Lampen mit identischer Watt-Zahl können sich in der Helligkeit also fast um den Faktor zwei unterscheiden. Deshalb rechnet der Rechner die Watt-Angabe nur als grobe Schätzung aus — kaufentscheidend ist die Lumen-Angabe auf der Packung.

Für ambitionierte Pflanzenbecken lohnt der Blick auf PAR-Werte (das ist der Anteil des Lichts, den Pflanzen tatsächlich nutzen können). Was PAR bedeutet und welche LEDs 2026 vorne liegen, liest du im LED-Beleuchtungs-Guide.

8 bis 10 Stunden reichen — mehr füttert nur Algen

Die Beleuchtungsdauer ist der zweite Hebel neben der Stärke. Acht bis zehn Stunden pro Tag reichen jedem Pflanzenbecken. Wer 14 Stunden durchleuchtet, hat in vier Wochen eine Algenfarm — versprochen. Eine simple Zeitschaltuhr (oder die App-Steuerung moderner LEDs) nimmt dir die Disziplin ab.

Übrigens: Mehr Beleuchtungsdauer kostet auch bares Geld. Was deine Lampe im Monat verbraucht, zeigt dir der Stromkosten-Rechner.

Häufige Fragen zur Aquarium-Beleuchtung

Wie viele Lumen pro Liter braucht ein Aquarium?

Als Faustregel: 20–35 lm/L für anspruchslose Pflanzen, 35–50 lm/L für ein normales Pflanzenbecken, 50–70 lm/L für Bodendecker und rote Pflanzen. Ohne Pflanzen (reines Fischbecken) reichen sogar 15–20 lm/L.

Wie viel Watt braucht die LED für mein Aquarium?

Watt allein sagt wenig — moderne LEDs liefern 80–100 Lumen pro Watt. Rechne zuerst deinen Lumen-Bedarf aus und teile durch 90. Für ein mittleres 100-Liter-Becken landest du grob bei 40–55 Watt LED-Leistung.

Wie lange soll das Licht im Aquarium brennen?

8–10 Stunden täglich, am besten per Zeitschaltuhr. Bei Algenproblemen hilft eine Beleuchtungspause von 2–3 Stunden am Mittag — Pflanzen stecken das weg, viele Algen kommen damit schlechter klar.

Kann zu viel Licht den Pflanzen schaden?

Den Pflanzen selten — dem Becken schon. Licht über dem Bedarf, ohne passendes CO₂ und Dünger, verschiebt das Gleichgewicht Richtung Algen. Dimmbare LEDs sind deshalb Gold wert: Du startest bei 60–70 % und regelst nach, statt von Tag eins zu grillen.